Sonderforschungsbereich (SFB) Intervenierende Künste
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
Beiträge
What is dis/assembling? This question and others will be discussed in the context of the 2026 publication Politics of Dis/Assembling (HumDrumPress).
Die Veranstaltung stellt künstlerische Praktiken des Intervenierens in Öffentlichkeiten am Beispiel des Ernst-Thälmann-Denkmals vor.
Solidarität und Pluralität in Zeiten von Krieg, Krise und Ungerechtigkeit. Aktuelle medienwissenschaftliche Forschung und Diskussion.
Geschichte als Material? Interventionen im Museum? Erfahren Sie, wie die Künste über Geschichte nachdenken und was künstlerische Ökokritik ist.
Wie kann das Gedicht als ästhetischer Einspruch Unrecht dokumentieren und vermitteln? Ein Dialog über die Widerstandskraft ukrainischer Literatur.
Fälschung als Fiktion, Begegnung durch Stimme oder Improvisation als Intervention? Triff Forschende der „Intervenierenden Künste“ und erfahre mehr!
Man hört nicht nur mit den Ohren! Interaktive Listening-Session mit wissenschaftlicher Besprechung und Diskussion.
