10.11.2026 –, Heinrich-Schulz-Bibliothek (Charlottenburg-Wilmersdorf)
Man hört nicht nur mit den Ohren! Interaktive Listening-Session mit wissenschaftlicher Besprechung und Diskussion.
Anders hören und anderes hören – nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper. Bei einer interaktiven Listening-Session erzeugen Klänge, Töne, Geräusche, Stimmen und musikalische Kompositionen neue Formen des sozialen Miteinanders. Der Erfahrungsraum reicht vom Lesen taktiler Partituren bis zur Eingebundenheit in Umgebungen mit mehr-als-menschlichen Beziehungen. Die akustischen Erlebnisse werden im Anschluss wissenschaftlich kontextualisiert und diskutiert.
Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
- Meet your Researcher: Was forscht man zu "Intervenierenden Künsten"?
- The Making and Meaning of "Politics of Dis/Assembling"
- Eat the Rich! Die Welt mit anderen Augen sehen
- Geteilte Geschichte/n. Wie Künste intervenieren
- Zeugenschaft und Widerstand in der ukrainischen Lyrik
- Künstlerische Interventionen und Gegen/Öffentlichkeiten
