01.11.2026 –, ZLB | Amerika-Gedenkbibliothek (Friedrichshain-Kreuzberg) II
What is dis/assembling? This question and others will be discussed in the context of the 2026 publication Politics of Dis/Assembling (HumDrumPress).
Politics of Dis/Assembling is a collection of essays, reflections, interviews and artistic contributions published by HumDrumPress, exploring the frictions and potentialities of artistic and activist forms of dis/assembling. In this event, the editors share insights into the book-making process, from its collaborative, organizational and editorial challenges to the interdisciplinary and creative opportunities it afforded and ask what it means to dis/assemble collectively today.
Free admission – no booking required
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
- Meet your Researcher: Was forscht man zu "Intervenierenden Künsten"?
- Eat the Rich! Die Welt mit anderen Augen sehen
- Geteilte Geschichte/n. Wie Künste intervenieren
- Zeugenschaft und Widerstand in der ukrainischen Lyrik
- Künstlerische Interventionen und Gegen/Öffentlichkeiten
- Hören und Fühlen zwischen den Zeilen
