09.11.2026 –, Philipp-Schaeffer-Bibliothek (Mitte)
Fälschung als Fiktion, Begegnung durch Stimme oder Improvisation als Intervention? Triff Forschende der „Intervenierenden Künste“ und erfahre mehr!
Warum kann mich eine Stimme berühren? Sind Memes Kunst? Und was macht eigentlich ein Forschungsverbund? Diese und viele weitere Fragen erforschen Nachwuchswissenschaftler*innen am Sonderforschungsbereich (SFB) „Intervenierende Künste“. Sie schreiben dazu Doktorarbeiten oder Aufsätze, halten Vorträge auf Konferenzen und stehen bei „Wissen zwischen Büchern“ nach einem einleitenden Kurzvortrag für Fragen zur Verfügung. Denn so ist geisteswissenschaftliche Forschung – relevant, lebendig, vielfältig.
Eintritt frei – Anmeldung unter diesem Link
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
