03.11.2026 –, Bibliothek Tiergarten-Süd (Mitte)
Solidarität und Pluralität in Zeiten von Krieg, Krise und Ungerechtigkeit. Aktuelle medienwissenschaftliche Forschung und Diskussion.
In unserem Alltag vergessen wir leicht die Kosten unserer westlichen Lebensweise. Diese tragen oft die Menschen aus dem Globalen Süden und Indigenen Gemeinschaften. Ihnen stehen die Folgen von Raubbau, Emissionen und Verschmutzung direkt vor Augen. Sie nutzen viele Wege, dies in filmischen Formen zu zeigen. Diese Perspektiven sowie Kämpfe gegen soziale Ungerechtigkeit vereinen uns und ergeben eine neue Dringlichkeit zu globaler Solidarität und einer entschiedenen ökologischen Wende.
Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
- Meet your Researcher: Was forscht man zu "Intervenierenden Künsten"?
- The Making and Meaning of "Politics of Dis/Assembling"
- Geteilte Geschichte/n. Wie Künste intervenieren
- Zeugenschaft und Widerstand in der ukrainischen Lyrik
- Künstlerische Interventionen und Gegen/Öffentlichkeiten
- Hören und Fühlen zwischen den Zeilen
