02.11.2026 –, Bezirkszentralbibliothek Pankow Heinrich Böll (Pankow)
Die Veranstaltung stellt künstlerische Praktiken des Intervenierens in Öffentlichkeiten am Beispiel des Ernst-Thälmann-Denkmals vor.
Die Herausgeberinnen des Buches Gegen/Öffentlichkeiten diskutieren künstlerische Praktiken des Intervenierens im öffentlichen Raum. Am Beispiel des Ernst-Thälmann-Denkmals in der Greifswalder Straße werden Formen der künstlerischen Dokumentation und Kommentierung gezeigt, die etablierte Bewertungen außer Kraft setzen und eine andere, kritische Öffentlichkeit erzeugen können.
Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
- Meet your Researcher: Was forscht man zu "Intervenierenden Künsten"?
- The Making and Meaning of "Politics of Dis/Assembling"
- Eat the Rich! Die Welt mit anderen Augen sehen
- Geteilte Geschichte/n. Wie Künste intervenieren
- Zeugenschaft und Widerstand in der ukrainischen Lyrik
- Hören und Fühlen zwischen den Zeilen
