05.11.2026 –, Eberhard-Alexander-Burgh-Bibliothek (Charlottenburg-Wilmersdorf)
Geschichte als Material? Interventionen im Museum? Erfahren Sie, wie die Künste über Geschichte nachdenken und was künstlerische Ökokritik ist.
Welche Geschichten teilen wir, welche trennen uns? Welche finden Eingang in Museen, Ausstellungen und Bibliotheken? Wie wirken koloniale Machtverhältnisse bis heute in unsere Vorstellungen von Kunst, „Moderne“ und „Natur“ hinein? Welche Perspektiven eröffnet eine dekoloniale Ökologie um diese Zusammenhänge sichtbar zu machen? Diese und weitere Fragen können mit Forschenden des Sonderforschungsbereichs „Intervenierende Künste“ in einem Gesprächsformat diskutiert werden.
Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich
Von Künsten wird öffentlich erwartet, dass sie Stellung beziehen und sich in gesellschaftliche und politische Prozesse einmischen. Sie sollen sich zu globalen Machtverhältnissen oder den Menschenrechten verhalten, Herausforderungen wie den Klimawandel, Kriege und Krisen kritisch betrachten. Der Sonderforschungsbereich (SFB) "Intervenierende Künste" befragt die Künste dazu und erforscht, wie Kunstschaffende und Kulturinstitutionen zu diesen Erwartungshalten stehen. Muss Kunst heute politisch sein? Will sie es überhaupt? Wo ist die Grenze zum Aktivismus? Sind das vielleicht gar keine neuen Entwicklungen, sondern ist Kunst schon immer eine intervenierende Praxis gewesen? Und was können künstlerische Interventionen heute leisten?
- Meet your Researcher: Was forscht man zu "Intervenierenden Künsten"?
- The Making and Meaning of "Politics of Dis/Assembling"
- Eat the Rich! Die Welt mit anderen Augen sehen
- Zeugenschaft und Widerstand in der ukrainischen Lyrik
- Künstlerische Interventionen und Gegen/Öffentlichkeiten
- Hören und Fühlen zwischen den Zeilen
